Re: Achromatopsie + epiretinale Gliose

Von: Prof. Dr. Barbara Käsmann
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Date: 04 Jan 2006
Time: 14:29:18

Kommentar

Lieber Herr Weiss, Sie fragen ob jemand mit Ihrem Problem Erfahrung hat. Also: ich nicht - und ich bezweifele auch, dass sonst jemand von uns da Erfahrungen hat. Diese narbige Verziehung der inneren Netzhautschichten (epiretinale Gliose) ist schon etwas, was ich *EXTREM* selten bei erwachsenen Sehbehinderten sehe - es scheint so, dass die bei angeborener Sehbehinderung nichtg gut ausgebildete Macula (Stelle des schärfsten Sehens) eine solche Glioseentwicklung mindert - der anders ausgedrückt: man braucht eine vll differenzierte Macula, um die Gliose zu bekommen. Was für eine Sehschärfe hatten Sie denn vor der Entwicklung der Gliose? und wie ist die Sehschärfe jetzt? Sind beide Augen betroffen? Ein sehr guter Netzhautchirurg könnte vielleicht erreichen, dass Sie diesen Visus wieder bekommen - aber Garantien dafür wird Ihnen niemand aussprechen. Haben Sie zusä#tzliche Risikofaktoren (Kurzsichtigkeit, Durchblutungsprobleme (Rauchen, Bluthochdruck, Zucker?) oder andere? Wenn beide Augen betroffen sind, würde ich erstmal nur das schlechtere angehen - eine Vorsichtsmaßnahme, damit das bessere Auge, sollte die OP kein Erfolg wird, stabil bleibt. Aber letztendlich müsste dies anhand der Befunde (!) der Netzhautchirurg entscheiden. Viele Grüße, Barbara Käsmann

 

 

 

 

 

 

 

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